|
ARCHIV
|
|
2012 Gebetsgruppe "Eucharistische Flamme"
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
6. Januar 2012
Schriftworte: Lk 2,16-21
So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten.
Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.
Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
für uns hat ein neues Jahr mit neuer Hoffnung begonnen. Unsere ganze Hoffnung ist Jesus. In der Bibel steht geschrieben: Ich bin immer bei euch; glaub‘ an Gott und du und deine Familie werdet gesegnet werden; sorgt euch nicht um morgen, was auch immer ihr in seinem Namen erbittet, wird euch gegeben werden. Dies sind sehr kraftvolle Schriftworte, die uns begleiten. Lasst uns diese mächtigen Schriftworte in unserem Herzen und unserem Geist aufbewahren.
Im heutigen Evangelium besuchen die Hirten das Kind Jesus und sie werden sehr glücklich, weil sie großen Frieden und große Freude finden. Wir haben auch die Gelegenheit, Jesus in unserer Kirche, während der Anbetung mit stillem Herzen zu besuchen. Er wird zu uns auf verschiedene Art und Weise sprechen. Unser Heiliger Vater, Benedikt VXI., sagt: „Gott spricht auch durch sein Schweigen. In den Augenblicken der Dunkelheit lädt uns Gott ein, lange und ausgiebig zuzuhören - mit Herz und Geist zu lauschen.“
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenvolles neues Jahr,
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
13. Januar 2012
Schriftworte: Mt 2,1-12
Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem
und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.
Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.
Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:
Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.
Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war.
Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.
Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.
Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.
Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
die Sterndeuter besuchten das Jesuskind mit großer Begeisterung. Ihr Weg nach Bethlehem was sehr lang und beschwerlich. Vielleicht hatten sie unterwegs viele Schwierigkeiten, Mühsal und Probleme, aber sie setzten ihre Reise fort und der Stern führte sie. Als sie bei Jesus ankamen, gaben sie ihm wertvolle Geschenke und sie wählten eine andere Route für den Heimweg, wie ihnen der Engel gesagt hatte. Diese Worte der Heiligen Schrift geben uns eine wunderbare Einsicht für unsere Lebensreise: Manchmal werden wir von Schwierigkeiten und Prüfungen auf unserem Lebensweg begleitet, aber wir dürfen uns nicht entmutigen lassen und müssen vorwärts gehen, denn das Jesuskind wartet auf uns. Der Stern wies den drei Sterndeutern den Weg. Das Wort Gottes, die Lehren der Kirche usw. sind unsere Anhaltspunkte.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenvolles Gebetstreffen - erfüllt von neuer Hoffnung!
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
20. Januar 2012
Bibelworte: Mk 1:14-20
Erstes Auftreten in Galiläa: 1,14-15
Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes
und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Die Berufung der ersten Jünger: 1,16-20
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.
Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
Sofort rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
Jesus berief seine Jünger, damit sie für das Reich Gottes arbeiteten. Dabei handelte es sich um ganz gewöhnliche Menschen. Jesus sagte zu ihnen: “Ich werde euch zu Menschenfischern machen.” Sie ließen ihre Netze liegen und folgten Jesus. Sie erlebten seine Worte und Taten und später den Heiligen Geist aus erster Hand. Sie verrichteten unglaubliche Arbeit für Gott. Wir sind seine liebenden Kinder und es ist auch unsere Aufgabe, sein Reich in unseren Häusern und in unserer Umgebung zu verkünden. Manchmal denken wir: Wir sind nur einfache Leute. Was kann ich für Gott tun? Jesus sagte: Wenn du jemandem ein Glas Wasser gibst, wirst du dafür belohnt werden. An anderer Stelle sagte er, wer ihn hier auf der Erde bekannt mache, für den werde er dasselbe im Himmel tun.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenvolles, vom Heiligen Geist erfülltes Gebetstreffen!
Euer P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
27. Januar 2012
Schriftworte: Mk 4,35-41
Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.
Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; einige andere Boote begleiteten ihn.
Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann.
Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?
Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein.
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Was ist das für ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen?
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
Jesus und seine Jünger fuhren in einem Boot auf dem See, als ein furchtbarer Sturm aufkam. Als es passierte, schlief Jesus, aber die Jünger weckten ihn und Jesus beruhigte den aufgebrachten See. Die Jünger staunten und erfuhren seine Macht über die Natur. Sie waren froh, weil sie aus einer gefährlichen Lage befreit worden waren und sie alle erlebten die Größe ihres Meisters. Was unser Leben betrifft, so erleben auch wir ab und zu kleine oder große, schreckliche Stürme. Hier ist die Botschaft für uns: Habt keine Angst! Ruft ihn und er wird euch antworten. Alles kommt wieder in Ordnung.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenvolles, kraftbringendes Gebetstreffen,
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph.
|
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
17. Februar 2012
Schriftworte: Mk 2,1-12
Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er (wieder) zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen.Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen (die Decke) durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im Stillen: Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott? Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen? Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause! Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
wenn Ihr aufmerksam in der Bibel lest, könnt Ihr feststellen, dass Jesus dank seiner Kraft viele Heilungen bewirkte. Der Zustand des gelähmten Mannes ist sehr schwierig. Er kann sich nicht mehr bewegen und einige Leute bringen ihn zu Jesus. Jesus würdigt ihren Glauben und heilt den Gelähmten. In der Bibel heißt es, “Glaube an Gott und du wirst die Herrlichkeit Gottes sehen.“ Dies geschieht auch in unserem Leben. Deshalb dürft Ihr Eure Hoffnung nicht verlieren. Gott hat einen besseren Plan für Euch. Wir können ein kleines Gebet in unserem Herzen aufbewahren: „Gott, ich danke Dir für alles. Liebevoller Gott, lass meinen Glauben wachsen.“
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenreiches Gebetstreffen voller Kraft und Begeisterung.
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
|
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
24. Februar 2012
Schriftworte: Mk 1,12-15
Danach trieb der Geist Jesus in die Wüste.
Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes
und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
Jesus ging 40 Tage in die Wüste, um zu beten. Während dieser Zeit war er vielen Versuchungen ausgesetzt. Der Teufel kam zu ihm und versprach ihm Reichtum und Macht, aber Jesus widerstand den Versuchungen durch das Wort Gottes. Was können wir daraus lernen? Zuerst einmal erkennen wir, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist. Er wurde in Versuchung geführt und deshalb ist es selbstverständlich, dass auch wir mit Versuchungen zu kämpfen haben. Wir müssen diese Tatsache akzeptieren. Jesus widerstand jedoch den Versuchungen und wir müssen es ihm nachmachen. Diese Bibelstelle ist eine große Lehre für uns. Das Wort Gottes ist so mächtig. Wenn wir die Bibel lesen, finden wir passende Schriftworte für unser tägliches Leben und für die gegenwärtigen Situationen. Es ist gut und hilfreich, einige Bibelstellen auswendig zu kennen. Die großartige Wirkung bleibt nie aus.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenvolles Gebetstreffen voller Begeisterung!
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
2. März 2012
Schriftworte: Mk 9,2-10
Die Verklärung Jesu
Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt;
seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann.
Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose und sie redeten mit Jesus.
Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.
Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen.
Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören.
Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus.
Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei.
Dieses Wort beschäftigte sie und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.
(Quelle: Einheitsübersetzung)
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
die Verklärung Jesu ist von großer Bedeutung. Dieses großartige Ereignis geschieht während der Zeit des Betens. Der Himmel öffnet sich, Mose und Elija sprechen mit Jesus und seine Kleider nehmen sogar eine andere Farbe an. Es ist eine sehr tiefgehende Erfahrung. Die Jünger sind so beeindruckt von diesem unglaublichen Erlebnis, dass sie auf dem Berg bleiben und dort Zelte errichten wollen. Unser Leben ist eine Reise in den Himmel. Unsere große Vision ist es, in das Reich Gottes zu kommen. Deshalb sollten wir uns nicht so sehr auf weltliche Güter konzentrieren, sondern mehr auf den Himmel.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenvolles und segenreiches Gebetstreffen,
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
9. März 2012
Schriftworte: Joh 2,13-25
Die Vertreibung der Händler aus dem Tempel: 2,13-22
Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.
Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus und ihre Tische stieß er um.
Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!
Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.
Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst?
Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.
Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?
Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.
Jesus beim Paschafest in Jerusalem: 2,23-25
Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat.
Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle
und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.
(Quelle: Einheitsübersetzung)
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
die heutige Besinnung liefert uns einen sehr wichtigen Einblick für das tägliche Praktizieren unseres Glaubens. Jesus ist so besorgt um den Tempel, der zwei Bedeutungen hat: erstens die Kirche, in der wir feiern, unseren Herrn preisen und anbeten und zweitens unser Körper. In der Kirche verehren wir Gott und wir respektieren die Kirche, weil sie das Haus Gottes ist und Gott dort gegenwärtig ist. Jesus war sehr erzürnt, als das Haus Gottes als Marktplatz benutzt wurde. Die Kirche ist nicht ein Marktplatz, sondern ein Ort der Gottesverehrung. Unser Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes; deshalb müssen wir unseren Körper auch achten. Lasst uns Seele, Geist und Leib durch das kostbare Blut Jesu reinhalten!
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenreiches Gebetstreffen,
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
16. März 2012
Schriftworte: Joh 3,14-21
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.
Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse.
Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.
Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.
(Quelle: Einheitsübersetzung)
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
in dieser Bibelstelle gibt es zwei Schlüsselpunkte, über die wir nachdenken wollen: (1) Jeder, der an Jesus glaubt, hat das ewige Leben; (2) Gott liebte die Welt so sehr, dass er seinen Sohn sandte, um die Welt durch ihn zu retten.
Deshalb sind unser Glaube und unser Vertrauen auf Gott äußerst wichtig für unser tägliches Leben. In der Bibel heißt es, wenn wir an Gott glauben, dann werden wir seine Herrlichkeit sehen. Gott liebt uns so sehr. Unser Gott ist ein liebender Gott. Deshalb sandte er seinen Sohn für uns und aus diesem Grund ist Jesus unsere Hoffnung.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenreiches Gebetstreffen,
Euer Pater Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
23. März 2012,
Schriftworte: Joh 5,17-30
Jesus aber entgegnete ihnen: Mein Vater ist noch immer am Werk und auch ich bin am Werk.
Darum waren die Juden noch mehr darauf aus, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichstellte.
Jesu Rede über seine Vollmacht
Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen, sodass ihr staunen werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will. Auch richtet der Vater niemand, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen. Amen, amen, ich sage euch: Die Stunde kommt und sie ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und alle, die sie hören, werden leben. Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu haben. Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht.
Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es (vom Vater) höre, und mein Gericht ist gerecht, weil es mir nicht um meinen Willen geht, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.
(Quelle: Einheitsübersetzung)
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
Jesus sagte: „Mein Vater ist noch immer am Werk und auch ich bin am Werk.“ Folglich ist unser liebevoller Jesus am Werk. Welch wunderbares Gefühl und wie viel Sicherheit bringen diese Schriftworte mit sich! Wie oft denken wir: „Warum kümmert sich Gott nicht um mich? Warum antwortet er mir nicht? Wann wird er es machen?” Ich möchte Euch nur sagen: Macht Euch keine Sorgen. Vertraut auf Gott und glaubt an seine liebevolle Vorsehung. Ihr werdet das Ergebnis sehen und Ihr werdet die Früchte sehen. Die Bibel berührt unser Herz mit großer Kraft. Lasst uns eine Bibelstelle in unserem Herzen aufbewahren; sie wird wachsen und Früchte hervorbringen.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenvolles und segenreiches Gebetstreffen,
Euer P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
30. März 2012,
Schriftworte: Joh 8,31-42
Da sagte er zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger.
Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.
Sie erwiderten ihm: Wir sind Nachkommen Abrahams und sind noch nie Sklaven gewesen. Wie kannst du sagen: Ihr werdet frei werden?
Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde.
Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; nur der Sohn bleibt für immer im Haus.
Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei.
Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid. Aber ihr wollt mich töten, weil mein Wort in euch keine Aufnahme findet.
Ich sage, was ich beim Vater gesehen habe, und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.
Sie antworteten ihm: Unser Vater ist Abraham. Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr so handeln wie Abraham.
Jetzt aber wollt ihr mich töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit verkündet hat, die Wahrheit, die ich von Gott gehört habe. So hat Abraham nicht gehandelt.
Ihr vollbringt die Werke eures Vaters. Sie entgegneten ihm: Wir stammen nicht aus einem Ehebruch, sondern wir haben nur den einen Vater: Gott.
Jesus sagte zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben; denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern er hat mich gesandt.
(Quelle: Einheitsübersetzung)
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
Jesus sagte, „Wenn ihr Gottes Worte einhaltet und danach lebt, seid ihr wahrhaftig Jünger Gottes.“ Wir haben großartige Vorbilder: Abraham und Jesus. Abraham gehorchte Gott und hörte seine Worte. Jesus war Gott vollkommen gehorsam und hörte seine Worte. Wie können wir in unserem täglichen Leben die Worte Gottes hören? Wir können die Schriftworte lesen, eine Weile in Stille verharren und über die Worte nachdenken. Unser liebender Papst Benedikt XVI. sagt: „Gott spricht auch durch sein Schweigen.“
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenvolles und gesegnetes Gebetstreffen,
Euer Pater Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
6. April 2012
Schriftworte: Joh 19,25-34
Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!
Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet.
Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund.
Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.
Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag.
Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war.
Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht,
sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.
(Quelle: Einheitsübersetzung)
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
wenn wir auf den Kalvarienberg blicken, sehen wir, wie sehr uns Jesus liebte. Er kam in diese Welt, weil er uns liebte und erfüllt von Liebe verkündigte er uns die frohe Botschaft. Er zeigte seine große Barmherzigkeit für uns. Diese Barmherzigkeit bezeichnen wir als Barmherzigkeit Gottes. Schließlich starb er für uns. Weshalb tat er all das für uns? Die Antwort lautet: Jesus liebt uns bedingungslos. Mutter Teresa von Kalkutta sagte: „Wenn wir das Kreuz anschauen, erkennen wir, wie sehr er uns damals liebte. Wenn wir die Eucharistie anschauen, erkennen wir, wie sehr er uns heute liebt.
Ich wünsche Euch ein gnadenreiches Gebetstreffen,
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
Gebetstreffen Eucharistische Flamme
13. April 2012
Schriftworte: Lukas 24,13-35
Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.
Quelle: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
die Auferstehung Jesu bringt eine große Hoffnung für die ganze Welt. Er bewies seinen Jüngern mehrmals durch sein Erscheinen, dass er von den Toten auferstanden war. Diese Bibelstelle berichtet von zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. Jesus gesellte sich zu ihnen und sprach mit ihnen. Während der Unterhaltung brannten ihre Herzen mit dem Feuer des Heiligen Geistes. Sie erreichten Emmaus und erkannten Jesus, als er das Brot brach. Ihnen gingen die Augen auf und sie wussten, wer er war. Jesus wird auch uns helfen, damit unsere Herzen brennen und unsere Augen sich öffnen. Wir haben eine neue Hoffnung und wir können ihm gänzlich vertrauen. Lasst uns dieses kurze Gebet im Herzen bewahren: „Bleib bei uns, Herr“.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenreiches Gebetstreffen,
Euer Bruder in Christus
P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
20. April 2012
Schriftworte: Joh 6,1-15
Danach ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele! Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
mit seinen Wundern möchte uns Jesus immer etwas Wichtiges und Bedeutungsvolles mitteilen. Als ich vor dem Allerheiligsten Sakrament betete, erhielt ich eine sehr gute Besinnung zu diesem Wunder. Wenn wir vor ihm sitzen, gibt er uns zu essen. Das ist wahr. Jesus forderte die Leute auf, sich zu setzen. Sie gehorchten und dann nahm er das Brot, betete darüber und gab es den Jüngern, damit sie es verteilen konnten. Das Wunder geschah während des Verteilens. Alle hatten genug zu essen und es blieben noch viele Reste über. Hinter diesem Wunder steckt eine tiefe symbolische Bedeutung: Wenn wir vor dem Allerheiligsten Sakrament sitzen, gibt Gott uns zu essen. Jesus sagte: „Ich bin das Brot des Lebens und ich bin das lebendige Brot.“ Wir haben die Hoffnung, dass er uns zu essen gibt und uns mit allem versorgt, was wir brauchen.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenreiches Gebetstreffen,
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
27. April 2012
Schriftworte: Joh 6,60-69
Die Spaltung unter den Jüngern: 6,60-71
Viele seiner Jünger, die ihm zuhörten, sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören?
Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß?
Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war?
Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben.
Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde.
Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.
Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher.
Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen?
Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.
Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.
(Quelle: Einheitsübersetzung)
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
als Jesus sagte, er sei das Brot des Lebens, verstanden viele seiner Anhänger den Sinn seiner Worte nicht richtig. Deshalb verließen ihn viele, aber die Zwölf blieben bei ihm. Jesus fragte sie, ob sie nicht auch lieber weggehen wollten. Simon Petrus gab die richtige Antwort: „Wohin sollen wir gehen? Du bist der Sohn Gottes. Mit dir haben wir das ewige Leben.“ Manchmal können wir die Lehren Jesu nicht ganz begreifen, aber der Heilige Geist hilft uns, Jesus besser zu verstehen. Wir können ihm fest vertrauen und ihm folgen.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenreiches Gebetstreffen.
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
4. Mai 2012
Schriftworte: Joh 15,1-8
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer.
Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe.
Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen.
Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
(Quelle: Einheitsübersetzung)
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
mit diesen Worten erklärt uns Jesus die große Wichtigkeit unserer Verbindung mit Gott. Was sind die positiven Auswirkungen, wenn wir eine Verbindung zu Gott haben? Wenn wir die Verbindung trennen, welche negativen Folgen haben wir dann zu erwarten? Wie können wir eine gute Beziehung mit Gott unterhalten? Jeder hegt den Wunsch, immer mehr zu wachsen und im Leben zu gedeihen. Wenn wir eine tiefe Verbindung mit Gott haben, wird unser Leben wie ein am Ufer wachsender Baum sein. Haben wir keine Verbindung zu Gott, erfahren wir nur Dürre. Wir werden dann wie ein Zweig sein, der vom Baum abgetrennt wurde. Lasst uns versuchen, die Schriftworte im Herzen aufzubewahren und nach diesen Schriftworten zu leben. Dann bringen wir Früchte hervor und unser Leben wird fruchtbar sein.
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenreiches Gebetstreffen,
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
11. Mai 2012
Schriftworte: Joh 14,27-31
Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.
Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht,
aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. Steht auf, wir wollen weggehen von hier.
(Quelle: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift)
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
Jesus kann uns den vollkommenen Frieden in unsere Herzen geben. In unserem täglichen Leben stoßen wir auf Schwierigkeiten und Probleme und suchen ständig nach Lösungen. Manchmal haben wir ein sorgenbeladenes Herz und wissen nicht, was wir als Nächstes tun sollen. Jesus sagt uns, dass wir uns keine Sorgen machen und fest an Gott und an Jesus glauben sollten. Totales Vertrauen ist notwendig. Jesus sagt: Alle, die ihr schwere Lasten zu tragen habt, kommt zu mir. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Ruft mich und ich werde euch antworten. Wenn ihr Gott liebt, wendet er alles zum Guten für euch. Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“
Ich wünsche Euch ein gnadenreiches Gebetstreffen voller Hoffnung,
Euer Bruder in Christus
Pater Joseph
|
|
Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
18. Mai 2012
Schriftworte: Markus 16,15-20
Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.
Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.
Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
die Himmelfahrt Jesu ist von großer Bedeutung. Jesus fuhr in den Himmel auf. Folglich ist Gott hier auf der Erde und im Himmel gegenwärtig. Himmel und Erde sind durch seine Liebe und Gegenwart stark miteinander verbunden. Durch die Eucharistie lebt Jesus hier auf der Erde. Deshalb sollten wir die Eucharistie immer mehr lieben und Zeit für die Anbetung finden. Bevor Jesus in den Himmel auffuhr, gab er seinen Jüngern einen großen Auftrag. Er schickte sie hinaus in die Welt, um das Reich Gottes zu verkünden. Das ist die Mission für uns alle. Lasst uns voller Energie Gottes Reich verkünden!
Ich wünsche Euch ein sehr gnadenreiches Gebetstreffen,
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph
|
|